Milzvergrösserung, Hypersplenismus, Splenomegalie
Ursache
Die Vergrößerung der Milz, auch als Splenomegalie bezeichnet, kann verschiedene Ursachen haben. Oft liegen hier Erkrankungen des Blutbildenden Systems vor, aber auch maligne Erkrankungen spielen eine Rolle. Symptome haben die Patienten meist nur bei sehr starker Vergrößerung.
Symptome
Die Milz lässt sich entweder durch die Bauchdecke tasten oder fällt durch verschiedene bildgebende Verfahren auf (Ultrasonographie, Computertomographie, Magnetresonanztomographie) an einem erfahrenen Zentrum, München. Durch eine Volumenzunahme der Milz kann ein vermehrter Blutabbau einzelner Zellreihen bedingt sein. Das nennt sich dann Hypersplenismus.
Therapie/Behandlung
Im Falle von Komplikationen aufgrund der Milzvergrößerung kann diese operativ an einem erfahrenen Zentrum in München entfernt werden. Anschließend sind allerdings einige Dinge zu beachten wie z. B. Impfungen des Patienten oder ggf. blutverdünnende Medikation bei stark erhöhten Thrombozyten.
Milzruptur
Ursache
Unter einer Milzruptur versteht man einen Einriss der Milz. Diese Art von Verletzungen wird meist durch stumpfe Bauchtraumen verursacht. Selten kann es auch zu spontanen Einrissen der Milz zum Beispiel im Rahmen entzündlicher oder hämatologischer Erkrankungen kommen. Man unterscheidet zwischen der einzeitigen und der zweizeitigen Ruptur. Einzeitige Ruptur ist eine Ruptur im Rahmen eines akuten Ereignisses. Die zweizeitige Ruptur tritt nach einem symptomfreien Intervall auch nach mehrern Tagen auf, meistens durch Blutung nachgewiesen.
Symptome
Klassisch geht eine akute oder zweizeitige Milzverletzung mit heftigen Schmerzen unterhalb des linken Rippenbogens einher. Gleichzeitig kommt es aufgrund der meist starken freien Blutung in den Bauchraum zu Kreislaufsymptomen, wie Blutdruckabfall und Herzrasen, bis hin zu einer akuten Schocksymptomatik. Hier kommt es zur akuten lebensbedrohlichen Situation die eine sofortige Therapie an einem erfahrenen Zentrum für Chirurgie in München erfordert.
Therapie/Behandlung
Je nach Ausmaß der Schädigung, kann unter engmaschiger Kontrolle eine stationäre konservative Therapie erfolgen. Sollte eine Operation notwendig werden, so muss ein Organerhalt angestrebt werden. Im Falle einer kompletten Entfernung der Milz müssen lebenslang gewisse Vorkehrungen getroffen werden wie z. B. Impfung des Patienten oder ggf. antikoagulatorische Therapie.