Neuroendokrine Tumoren (NET) der Bauchspeicheldrüse – Spitzenmedizin in München
Was sind neuroendokrine Tumoren (NET) des Pankreas?
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind seltene, teils hormonproduzierende Tumoren, die aus Zellen des diffusen neuroendokrinen Systems entstehen. Eine häufige Lokalisation ist die Bauchspeicheldrüse (Pankreas). In München werden solche Tumoren durch das interdisziplinäre Expertenteam der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des TUM Universitätsklinikums Rechts der Isar diagnostiziert und behandelt – in einem der führenden Exzellenzzentren mit DGAV-Zertifizierung.
Viele dieser Tumoren sind hormonell inaktiv, verursachen also zunächst keine Symptome. Hormonaktive NET hingegen sezernieren spezifische Hormone wie Insulin, Gastrin, Glukagon oder VIP – und werden je nach Hormonart als Insulinome, Gastrinome, Glukagonome oder VIPome bezeichnet.
Die hochmoderne Diagnostik in München umfasst:
Bildgebung (CT, MRT, PET-CT)
Endosonografie (EUS)
Bestimmung von Tumormarkern (z. B. Chromogranin A)
Darstellung spezifischer Rezeptoren
Enge Zusammenarbeit mit Nuklearmedizin, Gastroenterologie, Onkologie und Endokrinologie
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Ursachen – warum entstehen neuroendokrine Tumoren (NET)?
Meist treten neuroendokrine Tumoren (NET) spontan auf, können aber auch mit genetischen Syndromen assoziiert sein, z. B.:
MEN-Syndrom (Multiple endokrine Neoplasie)
Von-Hippel-Lindau-Syndrom
Neurofibromatose Typ 1
Tuberöse Sklerose
Dank der engen interdisziplinären Zusammenarbeit am TUM Universitätsklinikum in München können genetische Risikofaktoren frühzeitig erkannt und individuell bewertet werden.
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Symptome – wie erkennt man neuroendokrine Tumoren (NET)?
Die Symptome hängen davon ab, ob der Tumor hormonell aktiv ist:
Insulinom: Unterzuckerung, Schwindel, Schwitzen
Gastrinom: Durchfälle, Magengeschwüre (Zollinger-Ellison-Syndrom)
Glukagonom: Gewichtsverlust, Diabetes
VIPom: Wasser- und Elektrolytverluste mit Durchfällen
Hormonell inaktive Tumoren verursachen häufig erst spät Beschwerden – z. B. durch Wachstum oder Metastasen.
Therapie – individuell, sicher und interdisziplinär in München
Die operative Entfernung ist die zentrale Behandlungsoption bei neuroendokrinen Tumoren (NET) des Pankreas. In der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des TUM Universitätsklinikums Rechts der Isar in München erfolgt der Eingriff unter modernsten Bedingungen:
Minimal-invasive laparoskopische oder robotisch-assistierte Chirurgie
Offene Chirurgie bei komplexen Befunden
Entfernung von Metastasen in Leber oder Lymphknoten
High-tech OP-Säle mit strenger Überwachung
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Anästhesie, Onkologie, Radiologie und Pathologie
Besonders hervorzuheben ist die hohe Erfahrung unserer Chirurg*innen bei seltenen Tumorformen wie den neuroendokrinen Tumoren – mit hoher Fallzahl, modernster Technologie und einem umfassenden Qualitätsmanagement.
Medikamentöse und nuklearmedizinische Therapien
Bei fortgeschrittenen oder nicht-operablen NET kommen zusätzliche Therapieformen zum Einsatz:
Somatostatinanaloga zur Hormonhemmung
Targeted Therapy (z. B. mTOR-Inhibitoren)
PRRT (Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie)
Embolisation oder Radiofrequenzablation bei Lebermetastasen
Diese Verfahren stehen in enger Zusammenarbeit mit den Spezialabteilungen der Klinik zur Verfügung und werden patient*innenindividuell abgestimmt.
Nachsorge – engmaschig und individuell in München
Auch nach erfolgreicher Behandlung bleibt eine engmaschige Nachsorge essenziell. Sie umfasst:
Bildgebung (CT, MRT, PET) in festgelegten Intervallen
Tumormarker-Kontrollen
Ernährungsmedizinische Beratung
Psychoonkologische Unterstützung
Diabetes- und Stoffwechselkontrolle
Durch die interdisziplinären Strukturen des zertifizierten Exzellenzzentrums in München wird jede Nachsorge individuell geplant und professionell begleitet.
Warum München? Ihre Vorteile auf einen Blick
Zertifiziertes Exzellenzzentrum für Pankreaserkrankungen (DGAV)
Maximalversorger mit spezialisierten Zentren
Spitzenmedizin durch robotische, laparoskopische und offene Chirurgie
Sehr gute Bewertungen und hohe Patient*innenzufriedenheit
Gebündelte Kompetenz unter einem Dach – Chirurgie, Onkologie, Gastroenterologie
Langjährige Erfahrung und hohe Spezialisierung
Wissenschaftlich aktiv – Studien, Forschung und Innovation
Fazit: Behandlung von Neuroendokrinen Tumoren (NET) des Pankreas – Beste Betreuung im Exzellenzzentrum München
Die Diagnose eines neuroendokrinen Tumors der Bauchspeicheldrüse ist selten, aber behandelbar – besonders wenn sie früh erkannt wird und die Behandlung in einem spezialisierten Zentrum wie dem TUM Universitätsklinikum Rechts der Isar in München erfolgt. Dank interdisziplinärer Zusammenarbeit, modernster Technik, roboter-assistierter Chirurgie und individueller Therapiekonzepte bietet unser zertifiziertes Exzellenzzentrum optimale Bedingungen für eine sichere und erfolgreiche Behandlung.
Nutzen Sie auch unsere Pankreas-Hotline für eine direkte ärztliche Beratung – schnell, vertraulich und kompetent.
Pankreas-Hotline:
+49 (89) 4140-1260
Mo und Di: 16-18 Uhr,
Mi - Fr: 10-12 Uhr
Eine Terminvereinbarung für unsere Spezialsprechstunde ist auch unter der Rufnummer 089-4140 7390 oder per Email: ambulanz-ch@mri.tum.de oder auch gerne über DOCTOLIB möglich.