Klinik und Poliklinik für Chirurgie
TUM Klinikum Rechts der Isar

Darminvagination – spezialisierte Behandlung in München

 

Was ist eine Darminvagination?

Die Darminvagination beschreibt das teleskopartige „Einstülpen“ eines Darmabschnitts in einen nachfolgenden. Diese seltene, aber potenziell gefährliche Erkrankung führt zu einer Passagestörung bis hin zum Darmverschluss (Ileus). Gleichzeitig wird die Durchblutung des betroffenen Darmbereichs beeinträchtigt, was im Extremfall zu einer Darmnekrose oder Perforation führen kann.

 

In der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des TUM Universitätsklinikums Rechts der Isar in München arbeiten Spezialistinnen unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um Patientinnen mit Darminvagination bestmöglich zu diagnostizieren und individuell zu behandeln – mit modernster Technik und universitärem Know-how.

 

Ursachen – bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen ist die Darminvagination meist Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung, wie:

  • Darmpolypen oder Meckel-Divertikel

  • Darmtumoren oder Lymphome

  • Adhäsionen / Verwachsungen

  • Gefäßentzündungen (Vaskulitiden)

Gerade bei Erwachsenen muss stets ein möglicher Tumor als Ursache ausgeschlossen werden – eine wichtige Stärke unseres interdisziplinären Teams in München.

 

Symptome

Die typischen Symptome der Darminvagination sind:

  • Plötzlich einsetzende, krampfartige Bauchschmerzen

  • Übelkeit und Erbrechen

  • Stuhlverhalt

  • Wechsel zwischen schmerzfreien und akuten Phasen

  • Blutiger, „himbeergeleeartiger“ Stuhlgang

Gerade bei Kindern zeigt sich oft eine Schonhaltung mit Anziehen der Beine. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es zur Darmperforation und Bauchfellentzündung (Peritonitis) kommen – ein lebensbedrohlicher Notfall.

 

Diagnostik in München – schnell, strukturiert, sicher

In der Notaufnahme des TUM Universitätsklinikums München und im interdisziplinären Verbund wird die Diagnose Darminvagination durch folgende Verfahren gestellt:

  • Klinische Untersuchung (tastbare „Walze“, hochgestellte Darmgeräusche)

  • Ultraschall des Abdomens – typisch ist das „Schießscheibenphänomen“ (Kokarde)

  • Schnittbildgebung wie CT oder MRT bei Erwachsenen

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Unsere Spezialist*innen aus Chirurgie, Radiologie, Gastroenterologie stimmen die weitere Behandlung rasch und interdisziplinär ab – mit dem Ziel, so schonend wie möglich zu behandeln.

 

Therapie – konservativ oder operativ je nach Stadium

Frühstadium: nicht-operative Entfaltung

  • Endoskopische hydraulische oder pneumatische Desinvagination unter Ultraschallkontrolle.

 

Spätstadium oder tumorbedingte Invagination: chirurgischer Eingriff

  • Minimalinvasiv (robotisch, laparoskopisch) oder offen-chirurgisch

  • Entfernung des betroffenen Darmsegments bei Nekrose oder Tumor

  • In schweren Fällen: Notoperation bei Darmperforation oder Darmverschluss (Ileus)

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In TUM Universitätsklinikum Rechts der Isar in München kommen dabei modernste OP-Techniken, robotisch-assistierte Systeme, hochentwickelte Bildgebung und individuell abgestimmte Narkoseverfahren zum Einsatz – für maximale Sicherheit.

 

Fazit: Ihre Anlaufstelle für Darminvagination – in München gut versorgt

Die Darminvagination ist ein komplexes Krankheitsbild, das rasches Handeln und hohe fachliche Kompetenz erfordert. In der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des TUM Universitätsklinikums Rechts der Isar in München erhalten eine strukturierte, interdisziplinäre und sichere Versorgung auf universitärem Spitzenniveau.

 

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung – wir sind für Sie da.

 

Sie erreichen uns unter der Rufnummer 089-4140 7390 oder

per Email: ambulanz-ch@mri.tum.de oder auch gerne über DOCTOLIB.